Fahren

Warschaus Mini-Zebras

Ab wie vielen Streifen gilt es eigentlich als Zebra? Ich frage für die oben stehenden Exemplare; in freier Wildbahn in Warschau zu bewundern.

Wenn sich ein Radweg quer über den Bürgersteig zieht, kommen sich Fußgänger und Radler zwangsläufig in die Quere. In der polnischen Hauptstadt bemüht man sich, unbedachtes In-die-Speichen-Laufen mit Mini-Zebrastreifen vorzubeugen. Anzutreffen sind diese überall dort, wo regelmäßig Fußwege die Radspur kreuzen – vor Hauseingängen, Ampeln oder U-Bahn-Ausgängen.

Nun ist es nicht so, als ob die Radwege nur an den markierten Stellen überquert oder wartende Radler permanent Fußgänger passieren lassen würden (was auch an deren noch ausbaufähigen Anzahl liegen könnte). Vielmehr scheinen die Markierungen als Erinnerungsstütze zu funktionieren.

Gegenüber Fußgängern verhalten sich Radfahrer gerne mal wie Autofahrer zu ihnen: Der Schnellere hat Vorfahrt. Die kleinen Zebras erinnern daran, dass sie nicht alleine unterwegs sind. Das sorgt für mehr Aufmerksamkeit auf beiden Seiten. Und sieht außerdem fast so niedlich aus wie echte Mini-Zebras (Tiercontent gibt es nach dem Klick).

Foto: jw

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