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Urban No. 5

Na, wie riecht’s? Nach Auspuffgasen? Hundescheiße? Kloake? Oder doch nach gemähtem Rasen?Frisch gebackenem Brot? Kaffee?

Wenn wir ehrlich sind, erwarten wir vom Geruch einer Stadt nicht viel. Meist ist man schon froh, wenn es nicht zu sehr stinkt. Doch damit tut man den Städten nicht nur Unrecht, sondern man vergibt auch eine große Chance, meint eine Forschergruppe aus den USA und Großbritannien.

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Entwickeln, Miteinander

Nachts schlafen die Städte nicht

Am Brüsseler Platz ist es am schönsten, wenn man woanders wohnt. Dann kann man dort im Sommer draußen sitzen, günstiges Bier aus dem Supermarkt trinken und sich darüber freuen, dass man in Köln auch einen netten Abend verbringen kann, ohne dafür Eintritt oder astronomische Cocktailpreise zu bezahlen.

Für Anwohner sieht das ein bisschen anders aus. Erst können diese vor lauter Lärm nicht schlafen, später müssen sie sich auf dem Weg zur Arbeit durch eine fiese Mischung aus Glasscherben, Burgerresten und Urin schlagen.

Wir haben ein Recht auf Ruhe, meinen die Einen. Wir haben ein Recht auf öffentlichen Raum, meinen die Anderen. Um die Lage zu beruhigen, hat die Politik viel Geld in ein Mediationsverfahren gesteckt, ein Alkoholverbot diskutiert und die Straßenlaternen früher abgeschaltet, um eine Aufbruchsstimmung zu verbreiten. Ein Platz im unbewohnten Grüngürtel in der Nähe wurde als alternativer Treffpunkt angepriesen, während das Stadtmarketing durch Verschweigen des Brüsseler Platzes wenigstens die Touristen fernzuhalten versuchte. Doch gefruchtet hat keiner dieser Ansätze. Das ist typisch.

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Entwickeln, Miteinander

Ist das meins? Berlin und seine Liegenschaften

„Niemand hat einen Überblick, wem was gehört.“

„Bitte, was?!“ möchte man aufspringend rufen, als Margaretha Sudhof (SPD), Staatssekretärin der Berliner Senatsverwaltung für Finanzen diesen Satz zum Ende der vergangenen Woche in den Raum des Tschechischen Zentrums stellt.

Es ist der Eröffnungstag des Make-City-Festivals „für Architektur und Andersmachen“, wie es die Veranstalter nennen. Bis Ende Juni wird sich in unzähligen Veranstaltungen damit auseinandergesetzt, was wir jetzt machen mit der wachsenden Stadt mit wenig Geld und großen Erwartungen. An diesem Abend soll es um die Berliner Liegenschaftspolitik gehen und damit um die Frage, was das Land mit seinen eigenen Grundstücken und Immobilien anfangen soll, jetzt, da der Verkauf an den Meistbietenden nicht mehr als Maß alles Dinge gilt.

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Entwickeln, Kaufen, Mieten, Wohnen

Das Kreuz des Königs

In King’s Cross ist alles umsonst. Man möchte die Ausstellung im Besucherzentrum ansehen? Spontan an der Führung teilnehmen? Ein paar der hübschen Postkarten mitnehmen? Gleich zwei der dicken Hochglanzbroschüren? Alles kein Problem! Geld spielt hier keine Rolle! Zumindest, wenn es darum geht, interessierte Besucher von der Großartigkeit dieses Projektes zu überzeugen, das in seiner Dimension sogar für das gerade massiv wachsende London einmalig ist.

Über 150 Jahre ist es her, dass am damaligen nördlichen Stadtrand im Zuge der Industrialisierung zwei Bahnhöfe entstanden: St. Pancras und King’s Cross – eine Statue König George des IV., die eine Zeitlang an einer örtlichen Straßenkreuzung stand, gab dem gesamten Areal seinen Namen. (Einen Stadtplan aus der Zeit findet man hier.)

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Bewahren, Entwickeln

Unser Fluss soll sauberer werden

Mitten auf dem Neckar steht ein Skatepark. Skateboarder machen dort, was Skatboarder so machen müssen – gewagte Sprünge -, während die künstliche Insel unter ihren Rollen den Fluss vor Verschmutzung durch Kloake bewahrt.

Es klingt wahrlich nach einer abenteuerlichen Kombination, die im vergangenen Semester am Institut für Baukonstruktion der Universität Stuttgart erdacht wurde. Zwar handelt es sich bei dem studentischen Projekt nur um Entwürfe. Die Probleme, die damit angegangen werden sollen, sind jedoch real.

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