2016-11-24-16-46-01-hdr
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Stadt-nach-acht-Konferenz: Nachtbar, Nachbar und der Segen eines fehlenden Kreuzfahrt-Hafens

Der Mann mit dem unübersehbaren Zylinder saß natürlich in der ersten Reihe. Das Programm war bis zur Mittagspause nur als Mundpropaganda verfügbar. Und die Moderatoren begrüßten die Besucher schon morgens mit „Schönen Abend“, was aber gut mit der Abwesenheit von Tageslicht in den schwarz gestrichenen Räumen korrespondierte.

Nein, eine der üblichen Konferenzen war die „Stadt nach acht“ nicht, die in der vergangenen Woche in den zwei Berliner Clubs „Musik und Frieden“ und „Watergate“ gastierte. Aber es ging ja auch ums Nachtleben und die Herausforderungen, die dieses beispielsweise für die Stadtentwicklung mit sich bringt, und das ist halt etwas anderes als der Branchentreff Versicherungsvertreter mit der Podiumsdiskussion „Quo vadis Feuer, Wasser, Sturm?“

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2016-11-11-13-00-28-hdr
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Stockholm Royal Seaport: Vom Industriehafen zum Öko-Wohngebiet

Ausfallstraßen, die in Ausfallstraßen münden, über die Ausfallstraßen führen. Ein maximal gut verstecktes Neubauviertel. Und eine Baustelle niedlichen Ausmaßes. So hatte ich mir eines der größten städtischen Entwicklungsprojekte Europas eigentlich nicht vorgestellt. Aber die Stockholmer habe ja noch 14 Jahre Zeit, bis ihr Royal Seaport, überall gefeiert als das Modell für nachhaltige Stadtentwicklung, fertiggestellt sein soll.

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Berliner Verkehr: Autos sind nicht die Zukunft

In Berlin steht der Untergang des Abendlandes bevor, und das hat einmal nichts mit dem Flughafen, den Bürgerämtern oder dem Lageso zu tun – sondern mit dem Verkehrskonzept der sich gerade zusammensortierenden Rot-Rot-Grünen Koalition. Das meint zumindest Christine Richter von der Berliner Morgenpost.

In einem Kommentar hat sie am Wochenende ihrer Wut Ausdruck verliehen, dass die Politiker planen, den Boulevard Unter den Linden autofrei zu gestalten, viel Geld in Radwege sowie neue Tram-Strecken und Bus-Spuren zu stecken und die weitere Verlängerung der Autobahn A 100 über den Treptower Park hinaus zu begraben. Zudem erwägen sie, grüne Abbiegepfeile für Radfahrer einzuführen, sodass diese nicht mehr zwangsläufig vor roten Ampeln warten müssen, und das Areal innerhalb des S-Bahn-Rings zur Parkzone zu erklären. Für Autofahrer haben die Politiker hingegen nicht viel übrig, womit für Richter die Lage klar ist:

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Warum sich mit dem Klimawandel auch die Städte ändern müssen

Klimawandel? War das nicht etwas, über das sich die Anwohner von Polkappen und Gletschern Gedanken machen müssen? Oder Menschen auf entfernten, vom steigenden Ozean gefährdeten Inselatollen?

Ähm: Nein. Denn entgegen mancher Großstädtermeinung sind die Städte – ja, auch die in den gemäßigten Breiten – nicht von der Natur abgekoppelt. Auch in Berlin, Hamburg oder München bekommen wir die Folgen des Klimawandels zu spüren. Nur halt nicht in Form von bröckelnden Gletschern, sondern so:

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2016-08-31 15.14
Fahren

Bike Bild: Das E-Bike unter den Porsches

„Diddie Schneider grinst kurz verschmitzt.“

Falls Sie dies nicht für den optimalen Einstiegssatz in einen Text halten, dann kaufen Sie sich bloß keine Bike Bild. Deren Autoren tragen nämlich im Sinne von Ökologie und Nachhaltigkeit bevorzugt alte Lokalzeitungs-Phrasen auf.

Wie bitte, Bike Bild? Ganz recht: Der Axel-Springer-Verlag hat nach Auto Bild, Sport Bild, Computer Bild, Test Bild, Bild Bild, Bild am Sonntag und Bild der Frau am heutigen Mittwoch eine Bike Bild an den Kiosk gebracht. Da der Titel sowohl „Die neue Rad-Lust“ als auch „Bessere(n) Sex durch Radfahren!“ verspricht, habe ich sie gleich gekauft. Und bis zum Schluss gelesen, obwohl schon auf Seite 10 eine Frau mit sehr kurzen Hosen und durchsichtigem Oberteil neben einem sehr angezogenen Herrn und auf Seite 11 ein Mountain-Bike zum Ausmalen abgebildet waren.

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BB
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Für mehr Bürgerbeteiligung bitte hier klicken

Na, heute schon die Zähne geputzt? Gemüse gegessen? Bürgerbeteiligt?

Wenn es nach den Machern der Online-Plattform Civocracy geht, sollen wir Letzteres bald mit der gleichen Selbstverständlichkeit bejahen wie die Frage nach der Mundhygiene und der Vitaminzufuhr. Denn so wie ein gesunder Körper darauf angewiesen ist, dass man ihn hegt und pflegt, braucht auch eine gesunde Demokratie etwas mehr Aufmerksamkeit als nur alle paar Jahre zur Wahl.

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2016-04-02 10.33.23
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Warum Londons Super-Fahrrad-Autobahnen bislang nicht so super sind

Radwege? Pfff! Andere Städte mögen sich mit so etwas zufrieden geben. Doch in London machen es die Radler nicht unter einem Cycling Superhighway. Als Metropole von Welt hat man schließlich einen Ruf zu verteidigen.

Vor über einem Jahr wurde an dieser Stelle schon einmal über das Londoner Großprojekt berichtet, das die Stadt mit bis zu zwölf Radel-Superautobahnen in Form von extra abgetrennten Fahrbahnen durchziehen soll.

Die gute Nachricht: Die ersten Strecken sind mittlerweile fertig, und bei Twitter stapeln sich Fotos wie dieses:

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Die schönsten Ufer-Promenaden Europas

Eines muss man europäischen Städten lassen: Ihre Flussufer wissen sie einfach zu nutzen.

Saarbrücken zum Beispiel. Da kann man sich ruhig mal ein ganzes Youtube-Video zu anschauen, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie schön es am Ufer der Saar ist:

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