Fahren

Nachtaktive Zebrastreifen

Problem: Es ist dunkel und Autofahrer haben einen Grund mehr, den Zebrastreifen zu übersehen – diesmal im wahrsten Sinne des Wortes.

Lösung:

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Danke, Dubrovnik!

Kaufen, Miteinander

Verödung der Innenstädte: Hält nur der Kaufrausch eine Stadt lebendig?

Ernsting’s Family ist die letzte Hoffnung für deutsche Stadtzentren. Und Zara, Rossmann und Apollo Optik auch. Dieser Eindruck bleibt zumindest bei mir zurück nach der Lektüre zu vieler Texte über ein Phänomen, das Experten „Verödung der Innenstädte“ nennen.

Der Begriff klingt dramatisch, nach von verendeten Kuhkadavern gesäumten Straßen, über die der Wind vergessene Plastetüten treibt. Dabei beschreibt er nur, dass Geschäfte schließen, weil wir alle lieber im Netz bestellen*. Selbst bei Hardcore-Shoppern ist die Anzahl der Dreiviertel-Leggings in Glitzer beschränkt, für die sich im Kleiderschrank Platz findet. Seit geraumer Zeit liefert diese Zalando, was den Weg in die Fußgänerzone erspart, wo sich wiederum Unternehmen ihre Filialen sparen – und Zack! Schon sind deutsche Zentren Geisterstädte, durch die lediglich marodierende Banden sich noch zu ziehen trauen.

Schlecht.

Doch zum Glück gibt es auch dagegen etwas von besagten schlauen Experten™, zum Beispiel – nur ein Beispiel – eine schöne Konstruktion namens BID oder Business Improvement District (über die ich, Eigenwerbeblock, unlängst in der FAS ausführlicher schrieb).

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Fahren, Miteinander

Halb Bus, halb Taxi, halb Rap-Video-Set: Londons neuestes Verkehrsmittel im Test

Vor die Begegnung mit der Zukunft des Nahverkehrs hat London für mich einen Sprint durch den Hyde Park gesetzt. In eineinhalb Stunden will ich am anderen Ende der Stadt meine Freunde im hippen Shoreditch zum Abendbrot treffen. Die Tube hätte mich zwar auch dahin kutschiert, doch warum unter der Erde versauern, wenn man auch etwas mit dem klangvollen Namen Smart Ride testen kann? Allerdings verkehrt der neueste Zugang auf den Straßen Londons bislang nur in einem ausgewählten Teil der Stadt, und die Karte auf meinem Handy zeigt an, dass ich noch ein wenig rennen muss, um endlich im Einzugsgebiet zu landen.

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Entwickeln, Miteinander

Stadt-nach-acht-Konferenz: Nachtbar, Nachbar und der Segen eines fehlenden Kreuzfahrt-Hafens

Der Mann mit dem unübersehbaren Zylinder saß natürlich in der ersten Reihe. Das Programm war bis zur Mittagspause nur als Mundpropaganda verfügbar. Und die Moderatoren begrüßten die Besucher schon morgens mit „Schönen Abend“, was aber gut mit der Abwesenheit von Tageslicht in den schwarz gestrichenen Räumen korrespondierte.

Nein, eine der üblichen Konferenzen war die „Stadt nach acht“ nicht, die in der vergangenen Woche in den zwei Berliner Clubs „Musik und Frieden“ und „Watergate“ gastierte. Aber es ging ja auch ums Nachtleben und die Herausforderungen, die dieses beispielsweise für die Stadtentwicklung mit sich bringt, und das ist halt etwas anderes als der Branchentreff Versicherungsvertreter mit der Podiumsdiskussion „Quo vadis Feuer, Wasser, Sturm?“

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Entwickeln

Stockholm Royal Seaport: Vom Industriehafen zum Öko-Wohngebiet

Ausfallstraßen, die in Ausfallstraßen münden, über die Ausfallstraßen führen. Ein maximal gut verstecktes Neubauviertel. Und eine Baustelle niedlichen Ausmaßes. So hatte ich mir eines der größten städtischen Entwicklungsprojekte Europas eigentlich nicht vorgestellt. Aber die Stockholmer habe ja noch 14 Jahre Zeit, bis ihr Royal Seaport, überall gefeiert als das Modell für nachhaltige Stadtentwicklung, fertiggestellt sein soll.

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Fahren

Berliner Verkehr: Autos sind nicht die Zukunft

In Berlin steht der Untergang des Abendlandes bevor, und das hat einmal nichts mit dem Flughafen, den Bürgerämtern oder dem Lageso zu tun – sondern mit dem Verkehrskonzept der sich gerade zusammensortierenden Rot-Rot-Grünen Koalition. Das meint zumindest Christine Richter von der Berliner Morgenpost.

In einem Kommentar hat sie am Wochenende ihrer Wut Ausdruck verliehen, dass die Politiker planen, den Boulevard Unter den Linden autofrei zu gestalten, viel Geld in Radwege sowie neue Tram-Strecken und Bus-Spuren zu stecken und die weitere Verlängerung der Autobahn A 100 über den Treptower Park hinaus zu begraben. Zudem erwägen sie, grüne Abbiegepfeile für Radfahrer einzuführen, sodass diese nicht mehr zwangsläufig vor roten Ampeln warten müssen, und das Areal innerhalb des S-Bahn-Rings zur Parkzone zu erklären. Für Autofahrer haben die Politiker hingegen nicht viel übrig, womit für Richter die Lage klar ist:

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Entwickeln, Pflanzen

Warum sich mit dem Klimawandel auch die Städte ändern müssen

Klimawandel? War das nicht etwas, über das sich die Anwohner von Polkappen und Gletschern Gedanken machen müssen? Oder Menschen auf entfernten, vom steigenden Ozean gefährdeten Inselatollen?

Ähm: Nein. Denn entgegen mancher Großstädtermeinung sind die Städte – ja, auch die in den gemäßigten Breiten – nicht von der Natur abgekoppelt. Auch in Berlin, Hamburg oder München bekommen wir die Folgen des Klimawandels zu spüren. Nur halt nicht in Form von bröckelnden Gletschern, sondern so:

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Fahren

Bike Bild: Das E-Bike unter den Porsches

„Diddie Schneider grinst kurz verschmitzt.“

Falls Sie dies nicht für den optimalen Einstiegssatz in einen Text halten, dann kaufen Sie sich bloß keine Bike Bild. Deren Autoren tragen nämlich im Sinne von Ökologie und Nachhaltigkeit bevorzugt alte Lokalzeitungs-Phrasen auf.

Wie bitte, Bike Bild? Ganz recht: Der Axel-Springer-Verlag hat nach Auto Bild, Sport Bild, Computer Bild, Test Bild, Bild Bild, Bild am Sonntag und Bild der Frau am heutigen Mittwoch eine Bike Bild an den Kiosk gebracht. Da der Titel sowohl „Die neue Rad-Lust“ als auch „Bessere(n) Sex durch Radfahren!“ verspricht, habe ich sie gleich gekauft. Und bis zum Schluss gelesen, obwohl schon auf Seite 10 eine Frau mit sehr kurzen Hosen und durchsichtigem Oberteil neben einem sehr angezogenen Herrn und auf Seite 11 ein Mountain-Bike zum Ausmalen abgebildet waren.

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Entwickeln, Miteinander

Für mehr Bürgerbeteiligung bitte hier klicken

Na, heute schon die Zähne geputzt? Gemüse gegessen? Bürgerbeteiligt?

Wenn es nach den Machern der Online-Plattform Civocracy geht, sollen wir Letzteres bald mit der gleichen Selbstverständlichkeit bejahen wie die Frage nach der Mundhygiene und der Vitaminzufuhr. Denn so wie ein gesunder Körper darauf angewiesen ist, dass man ihn hegt und pflegt, braucht auch eine gesunde Demokratie etwas mehr Aufmerksamkeit als nur alle paar Jahre zur Wahl.

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